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Informationen zum Corona-Virus: Stadt Trossingen

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Trossinger Stadtverwaltung
Das Rathaus
Informationen zum Corona-Virus

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Landkreis Tuttlingen erhält über 4.000 zusätzliche Impfdosen // Offenes Impfen ohne Termin möglich

Das Land wird mehreren Landkreisen, darunter auch der Landkreis Tuttlingen, mit bisher unterdurchschnittlichen Impfquoten kurzfristig zusätzliche Impfdosen zur Verfügung stellen. Zunächst soll der Landkreis Tuttlingen in der kommenden Woche (KW 25) über 4.000 zusätzliche Impfdosen erhalten, eine weitere Lieferung ist angekündigt.

„Das sind gute Neuigkeiten“, freut sich Landrat Stefan Bär über die unverhofften Lieferungsankündigungen. „Damit werden wir ausschließlich Bürgerinnen und Bürger aus dem Landkreis versorgen können.“ Die zugesagten Impfdosen können komplett für Erstimpfungen verwendet werden, die nötigen Mengen für die späteren Zweitimpfungen werden zusätzlich sichergestellt.

Ab Montag, dem 28. Juni 2021 ist es soweit und impfwillige Bürger*innen des Landkreises Tuttlingen können immer von Montag bis Samstag, in der Zeit von 16 Uhr bis 18 Uhr, ohne Voranmeldung zum Impfen im KIZ vorbeikommen. Verimpft wird ausschließlich der Impfstoff von AstraZeneca.

Zur Vermeidung von Wartezeiten sind Bürger*innen angehalten schon im Vorfeld das Aufklärungsmerkblatt sowie den Anamnesebogen ausgefüllt mitzubringen. Diese Dokumente stehen auf der Internetseite des Landratsamtes zum Ausdruck bereit. Der Termin zur Zweitimpfung wird im Anschluss an die Erstimpfung vergeben.

Änderungen der Corona-Verordnung

zum 26. Juli 2021

Öffentliche Veranstaltungen

Dazu zählen unter anderem: Theater, Oper, Konzerte, Kino, Stadtführungen, Informationsveranstaltungen sowie Betriebs- und Vereinsfeiern.

  • Für Floh- und Krämermärkte gelten nun die Regeln für den Einzelhandel.
  • Für Volksfeste und Stadtfeste mit einem Schwerpunkt auf Schaustellerbetrieben (Fahrgeschäften) gelten gesonderte Regeln.
  • In den Inzidenzstufen 2 bis 4 gilt im Freien bei mehr als 200 Personen die Maskenpflicht. Die Maskenpflicht gilt nicht, wenn durch feste Zuweisung der Sitzplätze ein Abstand von 1,5 Metern zwischen den Besucherinnen und Besuchern garantiert ist.
  • In der Inzidenzstufe 1 gilt im Freien bei mehr als 300 Personen die Maskenpflicht. Die Maskenpflicht gilt nicht, wenn durch feste Zuweisung der Sitzplätze ein Abstand von 1,5 Metern zwischen den Besucherinnen und Besuchern garantiert ist.
  • Die generelle Maskenpflicht in geschlossenen Räumen bleibt weiter bestehen.
  • In der Inzidenzstufe 2 entfällt die Regelung, die eine Belegung von 20 Prozent der Kapazität erlaubt.
  • In der Inzidenzstufe 1 entfällt die Regelung, die eine Belegung von 30 Prozent der Kapazität erlaubt.
  • In den Inzidenzstufen 1 und 2 ist eine Belegung mit maximal 50 Prozent der Kapazität erlaubt, jedoch nicht mehr als 25.000 Personen. In einen Veranstaltungsort mit 30.000 Plätzen dürfen also maximal 15.000 Personen kommen. In einen Veranstaltungsort mi 60.000 Plätzen maximal 25.000 Personen. Alle Besucherinnen und Besucher müssen einen negativen Corona-Schnelltest, einen Genesenen- oder Geimpften-Nachweis haben.

Archive, Bibliotheken und Büchereien

  • Wer lediglich Medien abholt oder zurückbringt, braucht keinen negativen Corona-Schnelltest, einen Genesenen- oder Geimpften-Nachweis.
  • Bei Personen, die lediglich Medien abholen oder zurückbringen, müssen keine Kontaktdaten erhoben werden.

Touristischer Verkehr

Dazu zählen unter anderem: Ausflugsschifffahrt, touristische Seilbahnen, touristischer Busverkehr, Museumsbahnen und Zeppelinflüge.

  • In der Inzidenzstufe 2 ist eine Belegung mit 75 Prozent der regulären Plätze ohne negativen Corona-Schnelltest, einen Genesenen- oder Geimpften-Nachweis der Fahrgäste möglich. Bei einer Belegung von 100 Prozent der regulären Plätze benötigen alle Fahrgäste einen negativen Corona-Schnelltest, einen Genesenen- oder Geimpften-Nachweis.

Clubs und Diskotheken

  • In der Inzidenzstufe 1 ist eine Belegung mit bis zu 30 Prozent der zugelassenen Kapazität erlaubt – die Eine-Person-pro-zehn-Quadratmeter-Regelung entfällt.

Volksfeste und Stadtfeste mit Schaustellerbetrieben (Fahrgeschäfte)

  • Neu in die Verordnung aufgenommen
  • Generelle Regelungen:
    • Festzelte sind nicht erlaubt.
    • Freilichtbühnen bei Volksfesten und Stadtfesten mit Fahrgeschäften sind nicht erlaubt.
    • Ein Betreiber hat die Gesamtverantwortung für die Organisation zu übernehmen (nachfolgend Veranstalter*in genannt)
    • Der/Die Veranstalter*in muss ein Hygienekonzept erstellen. Das bedeutet, es ist schriftlich darzustellen, wie die Hygienevorgaben umgesetzt werden sollen. Dazu zählt insbesondere:
      • Die Einhaltung des Mindestabstandes und die Regelung von Personenströmen.
      • Die regelmäßige und ausreichende Lüftung von Innenräumen.
      • Die regelmäßige Reinigung von Oberflächen und Gegenständen.
      • Die rechtzeitige und verständliche Information der Gäste über die geltenden Hygienevorgaben.
      • Auf Verlangen müssen die Verantwortlichen das Hygienekonzept der zuständigen Behörde vorlegen und über die Umsetzung Auskunft erteilen.
    • Die Kontaktdaten der Gäste müssen dokumentiert werden. Dazu zählen Vor- und Nachname, Anschrift, Datum und Zeitraum der Anwesenheit und sofern vorhanden die Telefonnummer. Dies kann entweder mit einschlägigen Apps wie Luca oder auch analog auf Papier erfolgen. Wer seine Kontaktdaten nicht oder nicht vollständig angeben möchte, darf an der Veranstaltung bzw. Feier nicht teilnehmen.
    • Wenn ein negativer Corona-Schnelltest erforderlich ist, muss dieser
      • vor Ort unter Aufsicht der Veranstalterin/des Veranstalters durchgeführt werden,
      • im Rahmen einer betrieblichen Testung im Sinne des Arbeitsschutzes durch Personal, das die dafür erforderliche Ausbildung oder Kenntnis und Erfahrung besitzt, erfolgen oder
      • von einem Leistungserbringer nach § 6 Absatz 1 der Coronavirus-Testverordnung (Corona-Teststation) vorgenommen oder überwacht werden.
      • Der Test darf nicht älter als 24 Stunden sein.
      • Für Schülerinnen und Schüler ist die Vorlage eines von ihrer Schule bescheinigten negativen Tests, der maximal 60 Stunden zurückliegt, ausreichend. Dies gilt entsprechend für Kindertageseinrichtungen.
      • Kinder bis einschließlich fünf Jahre sind von der Testpflicht ausgenommen.
    • Beschäftigte, sonstige Mitarbeitende und Dienstleister werden bei der maximal zulässigen Personenzahl nicht mitgezählt.
    • Der/Die Veranstalter*in ist für die Einhaltung der Vorgaben verantwortlich.
    • Bei der Berechnung der zulässigen Personenzahl ist die für den Publikumsverkehr vorgesehene Fläche maßgeblich.
  • Inzidenzstufe 4 (über 50)
    • Maximal eine Person pro 20 Quadratmeter für den Publikumsverkehr vorgesehene Fläche.
    • Alle Besucherinnen und Besucher müssen einen negativen Corona-Schnelltest, einen Genesenen- oder Geimpften-Nachweis haben.
  • Inzidenzstufe 3 (zwischen 50 und 35)
    • Maximal eine Person pro 10 Quadratmeter für den Publikumsverkehr vorgesehene Fläche.
    • Alle Besucherinnen und Besucher müssen einen negativen Corona-Schnelltest, einen Genesenen- oder Geimpften-Nachweis haben.
  • Inzidenzstufe 2 (zwischen 35 und 10)
    • Keine Personenbeschränkung
    • Ein negativer Corona-Schnelltest, ein Genesenen- oder Geimpften-Nachweis ist nicht erforderlich.
  • Inzidenzstufe 1 (unter 10)
    • Keine Personenbeschränkung
    • Ein negativer Corona-Schnelltest, ein Genesenen- oder Geimpften-Nachweis ist nicht erforderlich.

Gastronomie (Klarstellung)

  • Ein negativer Corona-Schnelltest, ein Genesenen- oder Geimpften-Nachweis ist bei einem Außer-Haus-Verkauf nicht erforderlich. Ebenso wenn Kund*innen lediglich Speisen und Getränke abholen (to go).
  • Die Erhebung der Kontaktdaten ist bei einem Außer-Haus-Verkauf nicht erforderlich. Ebenso wenn Kund*innen lediglich Speisen und Getränke abholen (to go).

Einzelhandel

  • Für Floh- und Krämermärkte gelten nun die gleichen Regelungen wie für den Einzelhandel.
  • Bei Märkten, die ausschließlich im Freien stattfinden, müssen die Kontaktdaten der Besucherinnen und Besucher nicht erhoben werden.
  • Die Quadratmeterbegrenzung in den Inzidenzstufen 3 und 4 gelten nicht für Märkte die ausschließlich im Freien stattfinden.

Sport treiben

  • In der Inzidenzstufe 4 werden genesene und vollständig geimpfte Personen nicht zur Personenzahl (25 Personen im Freien, 14 Personen in geschlossenen Räumen) hinzugezählt. Ein entsprechender Nachweis ist erforderlich.

Sportveranstaltungen

  • In den Inzidenzstufen 2 bis 4 gilt im Freien bei mehr als 200 Personen die Maskenpflicht. Die Maskenpflicht gilt nicht, wenn durch feste Zuweisung der Sitzplätze ein Abstand von 1,5 Metern zwischen den Besucherinnen und Besuchern garantiert ist.
  • In der Inzidenzstufe 1 gilt im Freien bei mehr als 300 Personen die Maskenpflicht. Die Maskenpflicht gilt nicht, wenn durch feste Zuweisung der Sitzplätze ein Abstand von 1,5 Metern zwischen den Besucherinnen und Besuchern garantiert ist.
  • Die generelle Maskenpflicht in geschlossenen Räumen bleibt weiter bestehen.
  • In der Inzidenzstufe 2 entfällt die Regelung, die eine Belegung von 20 Prozent der Kapazität erlaubt.
  • In der Inzidenzstufe 1 entfällt die Regelung, die eine Belegung von 30 Prozent der Kapazität erlaubt.
  • In den Inzidenzstufen 1 und 2 ist eine Belegung mit maximal 50 Prozent der Kapazität erlaubt, jedoch nicht mehr als 25.000 Personen. In einen Veranstaltungsort mit 30.000 Plätzen dürfen also maximal 15.000 Personen kommen. In einen Veranstaltungsort mit 60.000 Plätzen maximal 25.000 Personen. Alle Besucherinnen und Besucher müssen einen negativen Corona-Schnelltest, einen Genesenen- oder Geimpften-Nachweis haben.

Inzidenz im Landkreis Tuttlingen sinkt auf unter 35

Erste Öffnungsschritte auf Grund gesunkener Inzidenz: Inzidenz im Landkreis Tuttlingen an fünf Werktagen in Folge unter 35 // Wegfall der Testpflicht für alle Einrichtungen und Aktivitäten im Freien

Das Landratsamt Tuttlingen hat am Dienstag, 22. Juni 2021, eine Allgemeinverfügung zur Feststellung der Unterschreitung des Werts von 35 bei der 7-Tages-Inzidenz an fünf aufeinanderfolgenden Werktagen erlassen. Ab Mittwoch, den 23. Juni 2021, gelten die Regelungen des § 21 Abs. 5a Satz 1 CoronaVO. Danach treten neben den bisherigen Lockerungen folgende weitergehende Lockerungen in Kraft:

·  Wegfall der Testpflicht für alle Einrichtungen und Aktivitäten der Öffnungsstufen 1 bis 3, sofern diese ausschließlich im Freien stattfinden bzw. betrieben werden; z.B. in der Außengastronomie, bei Open-Air-Kulturveranstaltungen und beim Sporttraining und – wettkämpfen im Freien,

·     Feiern im Gastgewerbe bis 50 Personen innen und außen (ausgenommen sind Tanzveranstaltungen) ist mit Test-, Impf- oder Genesenennachweis gestattet,

·     der Betrieb von Messe-, Ausstellungs- und Kongresszentren mit einer Flächenbegrenzung von sieben Quadratmetern pro Besucherin oder Besucher ist gestattet,

·     Veranstaltungen, wie nicht notwendige Gremiensitzungen oder Betriebsversammlungen in Vereinen, Betrieben o.ä. sind mit bis zu 750 Personen im Freien gestattet.

·     Treffen im öffentlichen oder privaten Raum sind mit drei Haushalten und maximal zehn Personen möglich. Kinder der beiden Haushalte bis einschließlich 13 Jahre sowie genesene und geimpfte Personen werden nicht mitgezählt. Paare, die nicht zusammenleben, zählen als ein Haushalt.

Im Übrigen gelten für alle oben genannten Einrichtungen weiterhin die Maskenpflicht, Hygienekonzept und -maßnahmen vor Ort, Kontaktdokumentation sowie die Einhaltung der Abstandsregeln.

Schnell- und Selbsttests, die für Einrichtungen, Dienstleistungen und Angebote erforderlich sind, müssen tagesaktuell sein (max. 24 Stunden alt). Die kostenfreien Bürgertests in den Testzentren können hierfür genutzt werden. An über 50 Stellen im Landkreis Tuttlingen haben Bürger*innen die Möglichkeit einen Antigen-Schnelltest durchführen zu lassen. Die offizielle Liste über Testangebote im Landkreis ist über die Internetseite des Landratsamtes einsehbar (https://www.landkreis-tuttlingen.de/media/custom/2527_2756_1.PDF?1622194982).

 

Des Weiteren können zusätzlich folgende Stellen ein negatives Testergebnis bestätigen:

·       Arbeitgeber*innen im Rahmen der betrieblichen Testungen der Beschäftigen,

·       Anbieter*innen einer Dienstleistung im Rahmen der Inanspruchnahme durch die Kund*innen/Patient*innen,

·       Schulen und Kitas für die dortigen Schüler*innen oder Kinder und das beschäftigte Personal.

Zu testende Personen dürfen einen für Laien zugelassenen Schnelltest an sich selbst unter Aufsicht durchführen und bescheinigen lassen.

Kinder, bis einschließlich fünf Jahre, die asymptomatisch sind, werden als getestete Personen angesehen. Sie müssen also nicht getestet werden.

Geimpfte und Genesene sind von der Pflicht eines negativen Coronatests befreit, wenn sie einen entsprechenden Nachweis vorlegen. Einrichtungen können von dieser Regelung abweichen und einen negativen Coronatest einfordern. Diese Ausnahmeregelungen gelten nur dann, wenn diese Personen keine akuten Symptome einer Corona-Infektion zeigen.

Testmöglichkeiten in Trossingen

  • Schwabenpark

Das Testzentrum ist Mittwoch-Samstag von 8.00-20.00 Uhr geöffnet.

Termine können online oder vor Ort vereinbart werden.
www.hi-testzentrum.de

Teststation in der „Hauptstraße“

Teststelle pausiert auf Grund der geringen Nachfrage. Bei erhöhten Bedarf wird das Testangebot wieder aufgenommen.

Marktapotheke

Rudolf-Maschke-Platz 7, Tel. 07425/9524014
Mo-Fr von 8.00- 12.00 Uhr und 14.00-18.30 Uhr
Sa von 8.30-12.30 Uhr
info(@)schoell-apotheken.de

PCR-Testungen: Was Reisende aktuell beachten sollten

Urlaub im Ausland ist trotz Corona auch in diesem Jahr nicht gänzlich unmöglich. Infos zur den Testungen

Urlaub im Ausland ist trotz Corona auch in diesem Jahr nicht gänzlich unmöglich. Allerdings erwarten Reisende neben individuellen, teils strengen Einreise- und Quarantänevorschriften auch zusätzliche Kosten für Corona-Tests. Einige Länder fordern bei der Einreise derzeit ein negatives Testergebnis, das in der Regel nicht älter als 48 bis maximal 72 Stunden sein darf. In vielen Fällen genügt ein Antigen-Schnelltest nicht, sondern ein PCR-Test ist zur Einreise notwendig. Im Schnitt liegen die Kosten für einen PCR-Test zwischen 70 Euro und 100 Euro. Je nach Dringlichkeit können die Preise jedoch stark abweichen.
 
Das Gesundheitsamt des Landkreises Tuttlingen empfiehlt Bürger*innen derzeit auf Reisen in Risikogebiete zu verzichten, denn mit einer Inzidenz von knapp unter 100 ist die aktuelle Corona-Lage im Landkreis Tuttlingen mehr als fragil. Wer dennoch reisen möchte, ist in der Pflicht sich über die Einreisebestimmungen des jeweiligen Landes zu informieren und die geforderten Nachweise zu erbringen. „Die Einreisebestimmungen der einzelnen Länder sind sehr individuell und nicht jedes Land verlangt einen PCR-Test“, erklärt das Gesundheitsamt die aktuelle Lage. Der Landkreis Tuttlingen selbst hält keine gesonderten Teststellen für Urlauber vor. Aufgabe der Ärzte ist es, sich um die Gesundung kranker Menschen zu kümmern und das Abstrichzentrum in Spaichingen dient vordringlich dazu, Personen zu testen, die im Rahmen der Kontaktpersonennachverfolgung von Infizierten benannt werden oder Krankheitssymptome haben. Für Reisende besteht in der Regel die Möglichkeit, sich am Flughafen testen zu lassen oder aber ggf. eine Testung durch den jeweiligen Reiseveranstalter organisieren zu lassen. Einige Reiseanbieter bieten für Kunden und Nicht-Kunden PCR-Tests an. Auch Labore und private Anbieter führen Testungen auf Wunsch durch und rechnen direkt mit dem Kunden ab. Das Landratsamt weist darauf hin, dass Bürger*innen auch die Rückreise nach Deutschland im Blick haben sollten.
 
Laut Bundesgesundheitsministerium werden die Kosten nach der Einreise aus einem Risikogebiet, Hochinzidenz- oder Virusvarianten-Gebiet nicht übernommen. Dies gilt sowohl für den verpflichtenden Test bei der Einreise als auch für freiwillige Tests zur vorzeitigen Beendigung der Quarantäne. Grundsätzlich werden die Kosten für einen PCR-Test nur dann übernommen, wenn ein Arzt oder das Gesundheitsamt dazu raten. Dazu müssen bestimmte Kriterien wie typische Krankheitssymptome oder der Kontakt mit Infizierten gegeben sein.

Die bisher geltende Quarantänepflicht für die »Kontaktpersonen der Kontaktperson« eines mit einer Corona-Variante Infizierten ist vom Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg gekippt worden

Der Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg hat mit Beschluss vom 16. März 2021 einem Eilantrag gegen die Absonderungspflicht für die „Kontaktpersonen der Kontaktperson“ eines mit einer Virusvariante Infizierten stattgegeben. Daher wurde der § 4a Satz 1 und 2 der Corona-Verordnung Absonderung vorläufig außer Vollzug gesetzt. Der Eilbeschluss ist unanfechtbar.
Der - nun wegfallende -  § 4a Corona-Verordnung - Absonderung lautet wie folgt:
„Besteht bei einer Kontaktperson der Kategorie I oder Kontaktperson der Kategorie Cluster-Schüler eine Pflicht zur Absonderung und wurde bei der positiv getesteten Person eine besorgniserregende Virusvariante identifiziert, müssen sich die Kontaktpersonen der Kontaktperson unverzüglich nach der Mitteilung durch die zuständige Behörde in Absonderung begeben. (…).“

Diese Regelung entfällt ab sofort. „Kontaktpersonen der Kontaktperson“ eines mit einer Virusvariante Infizierten, die sich bereits in Absonderung befinden, können diese beenden.
Der VGH in Mannheim kam nun zum Schluss, dass eine Quarantäneanordnung für „Kontaktpersonen von Kontaktpersonen“ voraussichtlich vom Infektionsschutzgesetz nicht gedeckt sei. Zur Begründung führten die Richter unter anderem aus, dass nach der Bewertung des Robert-Koch-Instituts Haushaltsangehörige von Kontaktpersonen der Kategorie eins nicht allein wegen ihrer Haushaltszugehörigkeit als ansteckungsverdächtig eingeordnet werden könnten.

Zuständigkeit für Absonderungsbescheide liegt nun bei den Gemeinden

Das Gesundheitsamt Tuttlingen erlässt keine Absonderungsbescheide mehr, die Zuständigkeit hierfür liegt seit Montag, 18. Januar 2021, bei den Gemeinden.

Die komplette Pressemitteilung zu diesem Thema lesen Sie hier.

Corona geht uns alle an!

Bleiben Sie zuhause.
Tragen Sie Maske.
Halten Sie Abstand.
Nehmen Sie Rücksicht.
Schützen Sie sich und Ihre Lieben.
Damit helfen Sie uns allen!


Um gemeinsam sicher durch die Krise zu kommen rufen wir alle Bürgerinnen und Bürger dazu auf, ihr Alltagsverhalten der aktuellen Situation anzupassen und die Gestaltung von Freizeitaktivitäten auf ein Minimum zu beschränken.

Mit Ihrem Verhalten im Alltag leisten Sie alle einen wichtigen Beitrag und entscheiden darüber, wie lange diese Krise andauern wird.

Stefan Bär                                                                                           Gustav Betzler
Landrat                                                                                               Bürgermeister-Stellvertreter

AHA: Abstand + Hygiene + Alltagsmasken

AHA-Regeln

Die Bürgerinnen und Bürger sind daher dringend aufgerufen, wieder verstärkt auf die sogenannte AHA-Regeln zu konzentrieren und diese anzuwenden: Abstand – Hygiene – Alltagsmaske! Jeder hat es selbst in der Hand, eine Ausbreitung des Virus zu vermeiden und sich selbst und andere zu schützen. Nur wenn jeder vorsichtig ist und sich an die Regeln hält, kann dem aktuellen Anstieg der Neuinfektionen entgegengewirkt werden.

Corona-Warn-App

Die Corona-Warn-App hilft uns festzustellen, ob wir in Kontakt mit einer infizierten Person geraten sind und daraus ein Ansteckungsrisiko entstehen kann. So können wir Infektionsketten schneller unterbrechen. Die App ist ein Angebot der Bundesregierung. Download und Nutzung der App sind vollkommen freiwillig. Sie ist kostenlos im App Store und bei Google Play zum Download erhältlich.

Wie verhalte ich mich bei Verdacht auf eine Corona-Erkrankung?

Wer krank ist, muss seinen Hausarzt anrufen. Dieser entscheidet dann, ob er einen Termin in einem Testzentrum vereinbart. Termine können nur vom Arzt gemacht werden. Wer ohne Termin zum Testzentrum fährt, wird nicht getestet, egal wie ernst die Symptome sind.
Da nicht alle möglichen Verdachtsfälle getestet werden können, gilt:

Auch wer nicht getestet wird, weil nur ein leichter Krankheitsverlauf vorliegt, könnte am Coronavirus erkrankt sein.

Bei allen Formen von leichten Erkältungen gilt deshalb: Bitte unbedingt Anstreckungsrisiken für andere absolut vermeiden! Keine persönlichen Kontakte, kein Einkaufen, nicht zur Arbeit gehen, zu Hause bleiben.

Da es momentan keine Behandlungsmöglichkeiten speziell für Corona-Infektionen gibt wird empfohlen, zu Hause zu bleiben und die Krankheit, deren Verlauf meist ungefährlich ist, auszukurieren. Vorsicht: Jeder Infizierte ist trotzdem hoch-ansteckend!

Wer an schwerer Atemnot leidet, ruft den Notarzt an 112. Hier bitte angeben, dass es sich um eine Corona-Infektion handeln könnte.

Frau Dr. Gruler bietet in Trossingen ebenfalls eine telefonische Corona-Beratung an. Die Praxis ist unter der Nummer Telefonnummer: 07425 3387770 zu erreichen. Hier werden auch Erkrankte beraten, die keine Patienten der Praxis sind.

Für Notfälle oder dringende Fragen zum Thema Corona wurde eine Hotline vom Landratsamt eingerichtet. Diese ist unter Telefonnummer: 07461  9269999 zu folgenden Zeiten zu erreichen:

Montags bis Freitags von 8 bis 16 Uhr und am Wochenende von 10 bis 14 Uhr

Bitte bleiben Sie gesund!