Pressemitteilungen und Informationen für Trossingen: Stadt Trossingen

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Trossinger Stadtverwaltung
Das Rathaus
Pressemitteilungen und Informationen für Trossingen

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Sportstätten dürfen ab 02. Juni eingeschränkt wieder öffnen (Mitteilung vom 25. Mai 2020)

Erweiterte Notbetreuung in Kindertagesstätten in Umsetzung – Eltern müssen sich noch eine Woche gedulden

Das Land hatte Anfang Mai angekündigt, dass ab kommenden Montag, 18.05.2020, die Kitas und Kindergärten wieder teilweise bis zu einer Belegung von 50 % öffnen dürfen. Dies hat bei den Eltern berechtigte Erwartungen darauf geweckt, dass ihr Kind dann wieder regulär in den Kindergarten darf. Doch sie müssen sich noch gedulden. Eine Öffnung der erweiterten Notbetreuung kann deshalb erst ab Montag, 25.05.2020 angeboten werden.

„Die Träger unserer Kindergärten brauchen einen gewissen zeitlichen Vorlauf, bis sie über die Notbetreuung hinaus zusätzliche Kinder aufnehmen können“, so Bürgermeister Dr. Clemens Maier. Erst am Donnerstagabend kamen vom Kultusministerium nähere Hinweise, wie diese erweiterte Notbetreuung ausgestaltet werden soll. Vorrang auch bei der erweiterten Notbetreuung hat nach wie vor der Infektionsschutz, stellt das Kultusministerium nochmals klar. Von einer Rückkehr in die Normalität kann daher noch keine Rede sein.

Das Land habe zu lange mit Empfehlungen auf sich warten lassen, nach welchen Kriterien die Kinder für die erweiterte Notbetreuung zugelassen werden, so Bürgermeister Dr. Maier. Zwischen Anmeldung der Eltern, Prüfung der Berechtigung und der gewünschten Zeiten und der Zusage, dass ein geeigneter Platz zur Verfügung stehe, vergehe zwangsläufig eine gewisse Zeit. Ein Start zum kommenden Montag sei deshalb für die Träger nicht möglich.

Es dürfen maximal 50 % der Kinder in einer Gruppe gleichzeitig betreut werden. Die Einrichtung und die Stadt müssen daher bei größerer Nachfrage eine Auswahl treffen, die transparent und nachvollziehbar ablaufen soll. Angedacht ist vom Land ein rollierendes System, bei dem Kinder abwechselnd in ihrer Gruppe sind und sich einen Platz teilen. Das würde bedeuten, dass Kinder beispielsweise nur tageweise oder jede zweite Woche in die Notbetreuung dürften und der Platz während der anderen Zeit von einem anderen Kind belegt wird.

Es ist allerdings fraglich, ob das den Eltern die nötige Planungssicherheit und den erforderlichen Betreuungsumfang bietet, und wie die Belegung konkret zwischen verschiedenen Kindern mit verschiedenen Betreuungsbedarfen koordiniert werden kann. Diese Fragen müssen nun in der kommenden Woche mit den Trägern und Eltern geklärt werden. Auch benötigen die Träger und das Personal der Kindergärten eine gewisse Vorbereitungszeit, um eine erweiterte Notbetreuung unter den Abstands- und Hygienevorgaben des Landes möglich zu machen.

Die Stadt ist daneben mit den Kindergartenträgern im Gespräch, ob die Kindergärten über Pfingsten öffnen und im Interesse der Eltern und Kinder auf den bei vielen Einrichtungen eigentlich geplanten Pfingsturlaub verzichten.

Sport im Freien eingeschränkt möglich - Sporthallen und Stadion bleiben noch geschlossen - Vereine sollen Trainingskonzept vorlegen (Mitteilung vom 08. Mai 2020)

Spielplätze mit Einschränkungen wieder offen (Pressemitteilung vom 05. Mai 2020)

Die Trossinger Spielplätze dürfen wieder genutzt werden. Das ist eine gute Nachricht für alle Kinder in unserer Stadt. Dennoch müssen noch einige Regeln eingehalten werden, um ein Infektionsrisiko zu verringern.

Die Übertragung des neuen Coronavirus erfolgt in erster Line über den Luftweg. Deshalb
ist das Abstandsgebot eine zentrale Maßnahme bei der Verringerung des Infektionsrisikos. Zwischen Personen auf den Spielplätzen ist, wo immer dies möglich ist, ein Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten. Ansonsten gelten die allgemeinen Regelungen der CoronaVerordnung des Landes.

Die zulässige Höchstzahl der Kinder auf dem Spielplatz ist nach den Empfehlungen des Sozialministeriums auf maximal ein Kind pro 10 qm Gesamtfläche begrenzt.
Aus diesem Grund wurden von der Stadtverwaltung an jedem Spielplatz Informationstafeln angebracht, auf denen abzulesen ist, wieviele Kinder auf diesem Spielplatz maximal zulässig sind.

Erwachsene Begleitpersonen werden nicht in die maximale Belegungszahl eingerechnet, da sie sich oft am Rande des Spielgeländes aufhalten oder beim Spielen mit dem Kind aus dem eigenen Haushalt keinen Abstand einhalten müssen.

Die Benutzung von Spielplätzen durch Kinder ist nur unter Aufsicht der Eltern oder Betreuungspersonen zulässig, um auch unter infektionspräventiven Gesichtspunkten eine
verantwortungsvolle Nutzung der Spielplätze durch die Kinder zu gewährleisten.

Aus infektionshygienischer Sicht reduziert der Aufenthalt im Freien das Infektionsrisiko gegenüber dem in geschlossenen Räumen, weil die stärkere Luftbewegung einen deutlichen
Verdünnungseffekt auf die ausgeatmeten potentiell infektiösen Tröpfchen bewirkt. Weitergehende Maßnahmen wie z.B. das Verbot der gemeinsamen Nutzung von Sandspielzeug sind aus Sicht des Sozialministeriums nicht sinnvoll, da ein solcher Übertragungsweg nach derzeitigem Kenntnisstand keine wesentliche Relevanz besitzt.

Geänderte Regelungen ab 4. Mai und aktuelle Informationen (Pressemitteilung vom 04. Mai 2020)

Ab 4. Mai unter Auflagen wieder Gottesdienste und Gebetsveranstaltungen (Mitteilung vom 04. Mai 2020)

Ab Montag, 4. Mai, werden unter Maßgaben des Infektionsschutzes Gottesdienste und Gebetsveranstaltungen wieder stattfinden können. Die von den Kirchen und Religionsgemeinschaften vorgelegten und gut ausgearbeiteten Schutzkonzepte sind die Grundlagen hierfür.

Landesregierung, Kirchen und Religionsgemeinschaften haben sich auf Anforderungen verständigt, die im Rahmen des Selbstorganisationsrechts der Kirchen und Religionsgemeinschaften die Erfordernisse des Infektionsschutzes umsetzen:

  • Für Gottesdienste und Gebetsveranstaltungen in Kirchen und anderen Gebetsräumen gilt ein Mindestabstand zwischen den Gläubigen von 1,5 Metern. Eine einheitliche Teilnehmerobergrenze ist nicht vorgegeben. Eine ortsspezifische Obergrenze ergibt sich aus der verbindlichen Anwendung der Abstandsregelung in den jeweiligen Räumlichkeiten.
  • An Gottesdiensten und Gebetsveranstaltungen im Freien können bis zu 100 Gläubige teilnehmen unter Beachtung des Mindestabstands.
  • Für Bestattungen gilt die Obergrenze von 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmern unter Beachtung des Mindestabstands.
  • Das Tragen von Masken wird empfohlen.
  • Für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind Desinfektionsmittel bereitzustellen. Ferner sind Flächen und Gebrauchsgegenstände zu desinfizieren und nach Möglichkeit der Umgang mit Gegenständen zu vermeiden, die von mehreren Personen genutzt werden.
  • Für jeden Gottesdienst- und Gebetsort ist ein schriftliches Infektionsschutzkonzept zu erstellen.
  • Es bleibt den Religionsgemeinschaften freigestellt, striktere Regelungen zu erlassen.

Ein- und Rückreisende aus dem Ausland müssen in Quarantäne (aktualisiert am 24. April 2020)

Mitteilung des Sozialministeriums vom 24. April 2020

Das Sozialministerium hat eine Verordnung erlassen, wonach sich Ein- und Rückreisende aus dem Ausland in eine 14-tägige Quarantäne begeben müssen. Diese Verordnung wurde mit Wirkung zum 24. April 2020 nochmals aktualisiert.

Um die Ausbreitung der Corona-Pandemie weiter einzudämmen, müssen sich Personen, die aus dem Ausland einreisen, bei der zuständigen Ortspolizeibehörde ihres Aufenthaltsortes melden und sich in eine 14-tägige Quarantäne begeben.

Die Verordnung umfasst folgende Regelungen:

  • Personen, die auf dem Land-, See-, oder Luftweg aus einem Staat außerhalb
    der Bundesrepublik Deutschland in das Land Baden-Württemberg einreisen, sind verpflichtet, sich unverzüglich nach der Einreise auf direktem Weg in die eigene Häuslichkeit oder eine andere geeignete Unterkunft zu begeben und sich für einen Zeitraum von 14 Tagen nach ihrer Einreise ständig dort abzusondern; dies gilt auch für Personen, die zunächst in ein anderes Land der Bundesrepublik Deutschlandeingereist sind. Den in Satz 1 genannten Personen ist es in diesem Zeitraum nicht gestattet, Besuch von Personen zu empfangen, die nicht ihrem Hausstand angehören.
  • Die Personen sind verpflichtet, unverzüglich die für sie zuständige Behörde zu kontaktieren und auf das Vorliegen der Verpflichtungen hinzuweisen. Sie sind ferner verpflichtet, beim Auftreten von Krankheitssymptomen die zuständige Behörde hierüber unverzüglich zu informieren.
  • Für die Zeit der Absonderung unterliegen diese erfassten Personen der Beobachtung durch die zuständige Behörde.

Von der Regelung ausgenommen sind folgende Gruppen:

  • Personen, die beruflich bedingt grenzüberschreitend Personen, Waren und Güter auf der Straße, der Schiene, per Schiff oder per Flugzeug transportieren,
  • deren Tätigkeit für die Aufrechterhaltung der Funktionsfähigkeit des Gesundheitswesens, der öffentlichen Sicherheit und Ordnung, der Pflege diplomatischer und konsularischer Beziehungen, der Funktionsfähigkeit des Rechtswesens, der Funktionsfähigkeit von Volksvertretung, Regierung und Verwaltung, des Bundes, der Länder und der Kommunen, der Funktionsfähigkeit der Organe der Europäischen Union und internationaler Organisationen zwingend notwendig ist; die zwingende Notwendigkeit ist durch den Dienstherrn oder Arbeitgeber zu prüfen und zu bescheinigen;
  • die sich im Rahmen ihrer Tätigkeit als Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Luft-, Schiffs-, Bahn-, oder Busverkehrsunternehmen oder als Besatzung von Flugzeugen, Schiffen, Bahnen und Bussen außerhalb des Bundesgebiets aufgehalten haben,
  • die täglich oder für bis zu fünf Tage zwingend notwendig und unaufschiebbar beruflich oder medizinisch oder aus Gründen des Besuchs einer Bildungseinrichtung veranlasst in das Bundesgebiet einreisen, oder
  • die sich weniger als 48 Stunden oder zwingend notwendig und unaufschiebbar beruflich veranlasst bis zu fünf Tage im Ausland aufgehalten haben oder Personen, die einen sonstigen triftigen Reisegrund haben;

hierzu zählen insbesondere soziale Aspekte wie etwa ein geteiltes Sorgerecht, der Besuch des nicht unter dem gleichen Dach wohnenden Lebenspartners, dringende medizinische Behandlungen oder Beistand oder Pflege schutzbedürftiger Personen.

Im Übrigen kann die zuständige Behörde in begründeten Einzelfällen auf Antrag weitere Befreiungen erteilen.

Ausgenommen von der Reglung sind außerdem Saisonarbeitskräfte. Die Verordnung gilt explizit nicht für Personen, die zum Zweck einer mindestens dreiwöchigen Arbeitsaufnahme in das Land Baden-Württemberg einreisen, wenn am Ort ihrer Unterbringung und ihrer Tätigkeit in den ersten 14 Tagen nach ihrer Einreise gruppenbezogen betriebliche Hygienemaßnahmen und Vorkehrungen zur Kontaktvermeidung außerhalb der Arbeitsgruppe ergriffen werden, die einer Absonderung vergleichbar sind, sowie das Verlassen der Unterbringung nur zur Ausübung ihrer Tätigkeit gestattet ist.

Verstöße gegen die Verordnung werden mit Bußgeldern geahndet.

Eine Ausnahme von der Quarantäne ist in begründeten Einzelfällen auf Antrag möglich. Der Antrag ist beim Ordnungsamt der Stadt Trossingen als zuständige Behörde zu stellen.
odnungsamt(@)trossingen.de
Telefonnummer: 07425 25-131

Den vollständigen Verordnungstext finden Sie auf den Internetseiten des Sozialministeriums Baden-Württembergs

 

Hinweise und Informationen zum Schulbeginn am 4. Mai 2020 (Pressemitteilung vom 30. April 2020)

Am Montag, 04. Mai, beginnt für die Schülerinnen und Schüler in den Abschlussklassen wieder der Unterricht. Wann danach alle anderen Schüler wieder an die Schule zurückkehren dürfen, wird momentan noch diskutiert.
Derzeit arbeiten Schulleitungen und Stadt intensiv daran, an den Schulen die notwendigen Hygienemaßnahmen für den Schulbetrieb zu definieren und vorzubereiten. Von Seiten des Landes wurden hierzu Hygienehinweise erlassen, die als Maßstab dienen.

Oberstes Ziel ist es, ein Weitertragen des Virus zwischen den Schülerinnen und Schülern zu vermeiden. Die wichtigsten Maßnahmen sind daher wie bisher auch, Vorkehrungen zu treffen, dass die bekannten Abstands- und Hygieneregeln eingehalten werden.

Ein Mund-Nase-Schutz, wie er aktuell im ÖPNV oder beim Einkaufen vorgeschrieben ist, wird vom Kultusministerium nicht vorgeschrieben, wird Lehrern und Schülern aber freigestellt. Es wird dringend darum gebeten, dass alle Schülerinnen und Schüler Gesichtsmasken mitbringen und dann, wenn sich das Abstandsgebot nicht einhalten lässt, auch tragen!

Aktuell prüft jede Schule, ob besonders in den Fluren und Pausenbereichen die Abstandsregeln zwischen den Schülern eingehalten werden können, und ob durch eine versetzte Anordnung der Pausenzeiten eine Entlastung erreicht werden kann. Auch die Wegeführung der Schüler im Gebäude wird angepasst. Die Klassen werden auf mehrere Gruppen in verschiedenen Klassenräumen aufgeteilt und die Tische auseinandergerückt.

Sollte sich zeigen, dass die Abstandsgebote nicht eingehalten werden können, wird die Stadt anlassbezogen in Abstimmung mit den Schulleitern kurzfristig eine Maskenpflicht anordnen.
Die Einhaltung der Nies- und Hustetikette sowie eine gründliche Handhygiene der Schülerinnen und Schüler sind äußerst wichtig. Die Lehrkräfte werden den Schülern entsprechende Hinweise geben. Die Sanitärräume in den Schulen sind in geeigneter Weise mit Flüssigseifenspendern, Einmalhandtüchern und anderem ausgestattet. Die Reinigungsintensität in den Räumen wurde erhöht und den Hygienevorschriften des Landes angepasst.

Die Schülerinnen und Schüler werden dringend angehalten, bei Krankheitszeichen (z.B. Fieber, trockener Husten, Atemprobleme u.a.) zuhause zu bleiben und den Hausarzt zu konsultieren. Wenn im Haushalt des Kindes eine Person lebt, die einer Risikogruppe angehört, entscheiden die Eltern in Abstimmung mit der Schule über die Teilnahme am Unterricht. Über Unterrichtszeiten und organisatorische Details werden die Eltern von ihrer Schule direkt oder über die Homepage informiert.

Notbetreuung an Schulen, Kindergärten und –krippen – auch weiterhin nur in Notfällen (Pressemitteilung vom 23. April 2020)

Seit 17.03.2020 sind infolge der Corona-Pandemie alle Kinderkrippen und Kindergärten geschlossen. Seither wird nur eine Notbetreuung angeboten. Ab Montag 27. April wird diese erweitert.

Das Angebot der Notbetreuung soll nach wie vor lediglich eine Not-Betreuung sein. Die Aufnahme soll deshalb auch weiterhin sehr restriktiv erfolgen. Das Ziel der Schließung von Kindergärten und Schulen ist, soziale Kontakte zu vermeiden. Wir bitten Sie deshalb dringend, nur dann die Notbetreuung in Anspruch zu nehmen, wenn Sie keinerlei andere Betreuungsmöglichkeit haben.

Die Anmeldung zur erweiterten Notbetreuung erfolgt direkt beim jeweiligen Kindergarten oder der jeweiligen Kinderkrippe, bei Schulkindern direkt bei der jeweiligen Schule.

Es können nur Kinder in die Notbetreuung aufgenommen werden, für die der Einrichtung das ausgefüllte und unterschriebene Anmeldeformular mit den geforderten Erklärungen vorgelegt wird.

Das benötigte Anmeldeformular finden Sie hier.

Bitte füllen Sie dieses unbedingt aus und lassen Sie es der jeweiligen Einrichtung vor Beginn der Notbetreuung zukommen. Nur so können wir uns vergewissern, dass die Voraussetzungen für die Aufnahme in die Notbetreuung auch vorliegen.

Eltern, die ihre Kinder zur Notbetreuung anmelden möchten, benötigen von ihrem Arbeitgeber eine Bescheinigung, dass sie eine präsenzpflichtige berufliche Tätigkeit wahrnehmen und im Betrieb unabkömmlich sind. Ferner bedarf es der Erklärung, dass eine familiäre oder anderweitige Betreuung nicht möglich ist.

Sollten in den Einrichtungen die Plätze zur Notbetreuung nicht ausreichen, werden diejenigen Kinder vorrangig aufgenommen bei denen einer der Erziehungsberechtigten oder die oder der Alleinerziehende in der kritischen Infrastruktur tätig und unabkömmlich ist, oder für die der örtliche Träger der öffentlichen Jugendhilfe feststellt, dass die Teilnahme an der Notbetreuung zur Gewährleistung des Kindeswohls erforderlich ist oder die im Haushalt einer bzw. eines Alleinerziehenden leben.

Mit der Aufnahme des eingeschränkten Schulbetriebs am Montag, 04.05.2020, werden die Schulen aufgrund der dadurch gebundenen Kapazitäten weniger Schülerinnen und Schüler in der Notbetreuung aufnehmen können als in der Woche zuvor. Sollten die Zahlen der in der Notbetreuung angemeldeten Kinder unerwartet hoch sein, bitten wir aus diesem Grund schon jetzt um Verständnis, wenn einige Kinder ab diesem Zeitpunkt nicht mehr betreut werden können.

Informationen für Inhaber von Konzertkarten (24. April 2020)

Es ist leider nur bedingt tröstlich zu wissen, dass es momentan allen gleich geht auf dem Planeten. Aber es führt zu der Einsicht, dass wir der Situation unaufgeregt so gut wie eben möglich und mit der nötigen Zuversicht begegnen sollten. Entsprechend den behördlichen Anordnungen und nach vielen Gesprächen und Abwägungen mit Künstlern, Agenturen und Veranstaltern haben wir schweren Herzens beschlossen, die Saison 2019/20 vorzeitig abzuschließen. Neben den Trossinger Literaturtagen die vom 22. bis 26. April mit Programmen mehrerer Institutionen stattgefunden hätten, sind davon zwei Klassik-Konzerte, zwei Lese-Veranstaltungen sowie ein Abend in der EnTroTainment-Reihe betroffen. Allerdings möchten wir unserem Publikum, das uns gerade in den letzten zwei Jahren so besonders erfreulich die Treue gehalten hat, diese Veranstaltungen nachliefern wo immer das möglich ist. Daher gilt grundsätzlich das Angebot:
a) Eintrittskarten behalten ihre Gültigkeit in Fällen wo ein Ersatztermin in Aussicht steht;
b) in Fällen, in denen die Veranstaltung endgültig abgesagt werden muss, werden Gutscheine angeboten. Im Vorverkauf erworbene Karten sind grundsätzlich dort umzutauschen, wo sie erworben worden sind.

Für Abonnenten gelten die gleichen Regelungen; sie können für ausfallende Programme ihre Eintrittskarten bei der Stadt Trossingen gegen Veranstaltungen der kommenden Saison eintauschen: (sandra.mauch(@)trossingen.de / Telefonnummer: 07425-25141), hier können auch alle anderen Fragen oder Wünsche in Sachen städtischer Kultur besprochen werden.

Viele Kulturschaffende leben derzeit am Rande ihrer Existenzmöglichkeiten, nicht nur dieser Aspekt steht über allen Überlegungen, wie wir mit geplanten und ausgefallenen Kulturveranstaltungen umgehen; gleichzeitig möchten wir unbedingt unseren Zuschauern, die uns gerade in den letzten zwei Jahren so erfreulich die Treue gehalten haben, die Möglichkeit geben die Veranstaltung nachzuholen, auf die sie sich bereits gefreut haben. Konkret bedeutet das für die Termine:

29. März 2020, Erich Kästner: „Die 13 Monate“ mit Martin Seidler: Termin wird nachgeholt, Karten bleiben gültig
22. bis 26. April, Trossinger Literaturtage: Termine werden nach Möglichkeit nachgeholt, Karten bleiben gültig
30. April 2020, „Forever Amy“: Termin wird nachgeholt, Karten bleiben gültig
15. Mai 2020, Poetry Slam feat. Jonathan Dom & Gäste: Termin wird nachgeholt, Karten bleiben gültig
20. Mai 2020, Sinfonieorchester Musikhochschule, Ltg. Johannes Klumpp: Termin entfällt ersatzlos, Karten können gegen Gutscheine umgetauscht werden
26. Juni 2020,
„33 Jahre Klavierhaus Hermann“: Konzert wird verschoben auf 26. Juni 2021, Karten bleiben gültig
27. Juni 2020, „Lange Nacht der Trossinger Konzertsäle“: Termin wird nachgeholt, jedoch „Lobgesang“ von Mendelssohn Bartholdy mit Chor und Sinfonieorchester der Hochschule, Ltg. Michael Alber findet möglicherweise als Streaming-Konzert und nicht als öffentliche Veranstaltung im Konzerthaus statt. Karten können gegen Gutscheine umgetauscht werden. 

Davon unbeschadet ist der Start in die nächste Saison Ende September bereits geplant. Von Beethovens Sinfonie Nr. 9 in der Klassik-Reihe bis hin zu Vicky Leandros bei „EnTroTainment“, von „SWR1 lacht / Baden-Württemberg macht Spaß“ bis hin zum Komödien-Musical „Acht Frauen“ in der Musiktheater-Reihe ist ein vielfältiges Programm geplant das von Klassik bis Unterhaltung ein Feuerwerk an Highlights bietet. Das gedruckte Saison-Programm wird voraussichtlich bis Ende Juni vorliegen, alle Informationen sind im Rathaus (Telefonnummer: 07425-25141) oder ab 1. Juli unter www.trossingen.de erhältlich.

In diesem Sinne hoffen und freuen wir uns auf eine weiterhin reiche Kulturlandschaft der nächsten Jahre in der Musikstadt Trossingen mit allen unseren Kooperations-Partnern und Besuchern, –„denn Kultur ist kein Luxus, den wir uns entweder leisten oder nach Belieben auch streichen können, sondern der geistige Boden, der unsere innere Überlebensfähigkeit sichert.” (Richard von Weizsäcker)

Ostern in Zeiten von Corona (Pressemitteilung zur Videobotschaft vom 06. April 2020)

Mitteilung vom 06. April 2020

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
wir erleben in unserer Stadt und weltweit gerade schwere Zeiten.
Geschäfte, Gastronomie, Schulen und Kindergärten sind geschlossen. Der öffentliche Raum ist wie ausgestorben, es herrscht eine gespenstische Ruhe.
Ganz besonders hart trifft es unsere älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger. In unseren Senioreneinrichtungen herrschen strikte Besuchsregeln. Das bevorstehende Osterfest wird mancher auch zuhause nicht so unbeschwert feiern können wie in früheren Jahren.
Keine Besuche von Kindern und Enkeln, kein gemeinsamer Gang zum Ostergottesdienst, keine gemütliche Kaffeetafel im Kreise der Familie. Das schmerzt. Es wird ein merkwürdiges Osterfest werden. Und doch wissen wir alle, dass die harten Einschnitte, die das Corona-Virus uns abverlangt, notwendig sind. Denn es geht im wahrsten Sinne des Wortes um Leben und Tod.
Eine solche existenzielle Bedrohung für viele Menschen hat unsere Stadt und unsere Gesellschaft seit dem Krieg wohl noch nicht erlebt.

Dabei kann es helfen, in die jüngere Vergangenheit unserer Stadt zu blicken. Rufen wir uns in Erinnerung, was wir in den letzten Jahren nicht alles an Schwierigkeiten zu bewältigen hatten.

Beispielsweise das Hagelunwetter 2006, das schlimme Verwüstungen an vielen Häusern anrichtete. Aber es zeigte, wie die Menschen in unserer Stadt zusammenstehen konnten und wie sie, als es darauf ankam, für einander da waren.

Die Wirtschaftskrise 2008 mit Kurzarbeit in großem Stil. Viele waren in großer Sorge um ihre Zukunft und wie es wohl weitergehen würde. Und schon wenig später ging es wieder steil aufwärts, alle haben angepackt und die Wirtschaft boomte wieder.

Die Debatte um die Schließung unserer Musikhochschule 2013: die ganze Region stand hinter uns, und heute hat die Musikhochschule mehr Studierende als zuvor.

Die Flüchtlingskrise 2015. Viele Menschen waren in Sorge um die Stabilität unseres Staates und um die Sicherheit in unserem Land. Doch eine breite Hilfsbereitschaft aus der Gesellschaft heraus hat bewirkt, dass viele Menschen, die als Flüchtling zu uns gekommen sind, heute in Lohn und Brot und voll integriert sind. Und gerade bei uns in Trossingen ist das bis heute vorbildlich verlaufen.

Natürlich, keine Krise ist mit der anderen vergleichbar. Die heutige Sorge um die Gesundheit und das Leben unserer Lieben ist eine andere Dimension, die uns näher trifft und stärker bewegt als vieles andere.
Und doch können wir aus früheren Krisen etwas lernen. Nämlich, dass wir immer wieder gestärkt aus schwierigen Situationen herausgekommen sind, und zwar dann, wenn wir als Gemeinschaft gedacht und gehandelt haben und nicht Eigeninteressen gepflegt haben.

Soziale Distanz zu wahren ist derzeit eine Empfehlung, wie wir uns verhalten sollen. Ich würde es lieber „räumliche Distanz“ nennen. Denn sozial sollten wir gerade jetzt enger zusammenrücken!
Vor kurzem habe ich eine interessante Erklärung dafür gehört, weshalb das Tragen von Atemschutzmasken in Asien viel mehr verbreitet ist als bei uns.
Dort werden solche Masken nicht getragen, um sich selbst vor Ansteckung zu schützen.
Dort werden sie getragen aus Höflichkeit und aus Rücksichtnahme. Nämlich zum Schutz des anderen, um dem anderen die Sorge zu nehmen, sich beim Träger anstecken zu können. Die Masken werden getragen nicht aus Sorge um sich selbst, sondern aus Sorge für den anderen.

Ich meine, dies könnte eine schöne Erzählung auch für uns sein. Verändern wir unsere Perspektive! Es geht nicht zuerst um uns selbst, es geht um den anderen!
Bleiben wir räumlich getrennt, aber um so mehr sozial verbunden!
Die jetzige schwere Zeit, die Furcht vor einer Ansteckung und einer raschen Ausbreitung des Corona-Virus bietet uns die Chance, eine neue Achtsamkeit für den anderen zu entwickeln. Nicht, indem wir dem anderen misstrauen und in ihm eine mögliche Gefährdung für die eigene Gesundheit sehen, sondern indem wir selbst für den anderen mitdenken und mitsorgen.

Halten wir Abstand an der Kasse beim Einkaufen und bei der Begegnung auf der Straße, aber nicht aus Furcht vor dem anderen, sondern zu seiner Sicherheit.
Verzichten wir auf private Besuche, aber bleiben wir in Kontakt, es gibt heute viele Wege der Kommunikation.
Halten wir die Augen offen für die Belange des anderen, vielleicht hilfsbedürftigen Mitmenschen, und kaufen wir für ihn mit ein.
Tragen wir wenn nötig eine Atemmaske, der andere weiß ja nicht, wie es uns gesundheitlich geht. Und dann, da bin ich mir sicher, werden wir auch die jetzige schwere Zeit gut überstehen, und vielleicht sogar als Gemeinschaft gestärkt aus dieser Krise hervorgehen!

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
mein Dank gilt in diesen Tagen allen, die in pflegerischen und medizinischen Berufen für ihre Mitmenschen da sind und dabei ihre eigene Sicherheit und Gesundheit hintanstellen. Danken möchte ich auch allen, die dafür sogren, dass unser Alltag soweit wie möglich weiterlaufen kann und die Versorgung der Menschen mit dem Lebensnotwendigen sichergestellt ist. Und danken möchte ich allen, die in ihrem privaten Umfeld, soweit dies möglich ist, für andere da sind und ihnen das Gefühl von Verbundenheit und Gemeinschaft bieten.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen allen von Herzen alles Gute, bleiben Sie gesund, und, trotz allem, schon jetzt frohe Ostern!

Ihr
Dr. Clemens Maier
Bürgermeister

Bleiben Sie zuhause – auch bei schönem Wetter! (Pressemitteilung vom 03. April 2020)

Mitteilung vom 03. April 2020

Zum Schutz vor einer Weiterverbreitung des Corona-Virus bittet die Stadt Trossingen alle Mitbürgerinnen und Mitbürger dringend darum, auch weiterhin konsequent das Aufenthaltsverbot im öffentlichen Raum und das Verbot, im privaten Raum mit mehr als fünf Personen zusammen zu sein, strikt einzuhalten!

Am kommenden Wochenende wird die Stadt wieder zusammen mit der Freiwilligen Feuerwehr und dem Deutschen Roten Kreuz diese wichtige Vorsichtsmaßregel überwachen. Bei Zuwiderhandlungen drohen Strafen.

Auch wenn das Wetter schön zu werden verspricht, so ist die Befolgung dieser Regeln nicht nur sinnvoll, sondern auch notwendig. Nur wenn sich das Virus so langsam wie möglich ausbreitet, können alle Patienten so gut wie möglich versorgt werden.

Bitte verhalten Sie sich verantwortlich!

Pfingstmarkt 2020 fällt aus (Pressemitteilung vom 03. April 2020)

Trossingen näht - Aufruf "Mundschutz zum selber nähen" (Pressemitteilung vom 01. April 2020)

Schutzausrüstung ist in der Corona-Krise knapp: Wie man einen Mundschutz ganz einfach selber nähen kann, sieht man in vielen Internetportalen. Dort werden Schnittmuster und Videoanleitungen zur Verfügung gestellt, wie zum Beispiel von der Feuerwehr Essen unter folgendem Link:

Nähanleitung der Feuerwehr Essen

Es ist kinderleicht und auch mit Oster-Motiven verziert ein Hingucker.

Wir möchten Bürgerinnen und Bürger, die eine Nähmaschine zuhause haben, dazu aufrufen, Atemschutzmasken für sich, ihr Umfeld oder als Spende für die Freiwillige Feuerwehr zu nähen.

Die selbst genähten Masken können beispielsweise im Supermarkt und in Bussen und Bahnen einen gewissen Schutz für die Mitmenschen bieten, weil sie den Tröpfchenflug in der Ausatemluft des Maskenträgers deutlich verringern. Die Filterwirkung der Stoffmasken ist zwar nicht mit professionellen Masken vergleichbar und bietet keinen zuverlässigen Schutz gegen eine Ansteckung, jedoch ist jede getragene Maske besser als keine Maske.

Materialbedarf pro Maske, je nach Modell:

  • Kochbarer Baumwollstoff 34x17cm
  • 2 Kantenstreifen aus Baumwollstoff 17x2cm
  • 2 Gummibänder á 20cm oder 2x Bauwollstreifen 90x2cm
  • (Mögliche Ergänzung: Drahtstück 15-17cm)

Maskenspenden für die Freiwillige Feuerwehr können direkt in der Trossinger Rettungswache in der Hürstenstraße abgegeben werden.

Trotz Corona - Erreichbarkeit der Stadtverwaltung wird ausgeweitet! (Pressemitteilung vom 31. März 2020)

Mitteilung der Stadt Trossingen vom 31. März 2020

Die Corona-Krise hat auch unsere Stadt in ihren Bann geschlagen. Das öffentliche Leben kam weitgehend zum Erliegen. Trotzdem, oder gerade deswegen, sieht es die Stadt Trossingen als ihre Pflicht an, gerade in diesen Zeiten für ihre Bürgerinnen und Bürger da zu sein!

Seit dem ersten Erlass der Landesregierung vom 16. März gegen die Ausbreitung des Corona-Virus sind unsere städtischen Einrichtungen für den Publikumsverkehr geschlossen, um die Ausbreitung des Virus weiter zu erschweren. 

Das Rathaus ist aber trotzdem weiterhin telefonisch und per E-Mail erreichbar. Ein persönlicher Besuch kann allerdings nur nach vorheriger Terminvereinbarung stattfinden. So sollen auf der einen Seite die Besucher und auf der anderen Seite das eigene Personal geschützt werden.

Um die Arbeitsfähigkeit der Stadtverwaltung sicherzustellen, arbeiten die städtischen Beschäftigten zwischenzeitlich in Schichten. Auch wurde die Möglichkeit der Heimarbeit erweitert. Das alles dient der Sicherung des Dienstbetriebs in den nächsten Wochen.

Dadurch wurde es möglich, dass das Bürgerbüro in den nächsten Wochen von Montag bis Mittwoch sogar bis 17:00 Uhr für Ihre Anliegen erreichbar ist. Durch den Schichtwechsel über die Mittagszeit kann es gegen 13:30 Uhr zu leichten Verzögerungen bei der Erreichbarkeit im Bürgerbüro kommen. Wir bitten dann um ein wenig Geduld.

Alle anderen Dienststellen sind bis auf weiteres täglich, auch mittwochs, bis 16.00 Uhr telefonisch oder per Mail erreichbar.

So wollen wir es Ihnen gerade in diesen schweren Zeiten erleichtern, mit uns in Kontakt zu treten.

Unsere geänderten Erreichbarkeitszeiten:

Rathaus
Montag: 8:00 bis 12:00 Uhr und 14:00 bis 16:00 Uhr
Dienstag: 8:00 bis 12:00 Uhr und 14:00 bis 16:00 Uhr
Mittwoch: 8:00 bis 12:00 Uhr und 14:00 bis 16:00 Uhr
Donnerstag: 8:00 bis 12:00 Uhr und 14:00 bis 18:00 Uhr
Freitag: 8:00 bis 12:30 Uhr

Bürgerbüro
Montag: 8:00 bis 12:30 Uhr und 13:30 bis 17:00 Uhr
Dienstag: 8:00 bis 12:30 Uhr und 13:30 bis 17:00 Uhr
Mittwoch: 8:00 bis 12:30 Uhr und 13:30 bis 17:00 Uhr
Donnerstag: 8:00 bis 12:30 Uhr und 13:30 bis 18:00 Uhr
Freitag: 8:00 bis 13:00 Uhr

Ärztliche Versorgung - Angebot in Trossingen (Mitteilung vom 31. März 2020)

Ein neues Angebot zur hausärztlichen Versorgung von Corona-Verdachtsfällen existiert ab 01. April in Trossingen. 
Frau Dr. Miriam Gruler wird in ihrer hausärztlichen Praxis Patienten betreuen, bei denen der Verdacht auf eine Corona-Infektion besteht. Dazu hat sie ihre Praxis räumlich in zwei getrennte Bereiche aufgeteilt, um einen Kontakt von möglichen Corona-Fällen mit anderen Patienten zu vermeiden. 
Das Angebot ist offen auch für Betroffene, die bisher nicht Patienten der Hausarztpraxis Dr. Gruler sind. Eine telefonische Terminvereinbarung unter Telefonnummer: 07425-338 7770 ist erforderlich.

Ein Corona-Test wird vom Gesundheitsamt nur durchgeführt, wenn zuvor eine hausärztliche Beratung stattgefunden hat. Die räumliche Trennung ist aber in manchen Praxen nur schwer sicherzustellen. Deshalb ist das neue Angebot von Frau Dr. Gruler eine wertvolle Bereicherung zur Versorgung der Bürgerinnen und Bürger in Trossingen, die Symptome einer Corona-Infektion aufweisen.

Land sagt Erstattung zu - Kindergartenbeiträge werden vorerst nicht eingezogen (30. März 2020)

Neue Einschränkungen durch Corona-VO vom 20. März 2020 (Pressemitteilung vom 21. März 2020)

Bürgermeister Dr. Maier zum Einkaufsverhalten vor Ostern (20. März 2020)

Aufruf zum Zusammenhalt und Verständnis (18. März 2020)

Einkaufshilfe für Senioren (18. März 2020)

Das Sozialwerk Trossingen e.V. möchte vor allem ältere Mitbürgerinnen und Mitbürger an das Angebot der Einkaufshilfe erinnern. Wenn Sie selbst aus Gründen der Vorsicht nicht zum Einkaufen möchten oder aus gesundheitlichen Gründen nicht können, dann können Sie sich telefonisch die notwendigen Dinge des täglichen Lebens bestellen, diese werden dann einmal in der Woche gegen eine kleine Gebühr an Ihre Haustüre gebracht. Bitte wenden Sie sich dazu an das Sozialwerk Trossingen, Frau Schieler, Telefonnummer: 25-135, werktäglich 09.00 Uhr bis 11.30 Uhr.

Aktuelle Informationen für Inhaber von Konzertkarten (23. März 2020)

„Prognosen sind schwierig, besonders wenn sie die Zukunft betreffen!“ soll Mark Twain, wahlweise aber auch Karl Valentin, Niels Bohr oder auch Winston Churchill einmal gesagt haben. Von wem auch immer das Zitat stammt, viel wichtiger ist, dass wieder bessere Zeiten auf uns zukommen. Die Frage ist nicht „Ob“ sondern „Wann“.

Aufgrund der aktuellen Lage fallen die Veranstaltungen bis auf weiteres aus und müssen verschoben werden. Prognosen sind schwierig, wann wir Ihnen Nachholtermine für abgesagte Veranstaltungen anbieten können. Wir müssen aber damit rechnen, dass Veranstaltungen bis Mai / Juni 2020 nicht sehr wahrscheinlich sind.

Karten behalten auf Wunsch ihre Gültigkeit und wir bleiben mit den Künstlern die den Rest der Kultur-Saison bestritten hätten (Martin Seidler, Amy-Winehouse-Band), mit Jonathan Engel (Poetry Slam, 15. Mai) sowie dem Hochschul-Orchester (20. Mai) in Kontakt.

Wo Veranstaltungen auf einen späteren Zeitpunkt "verschoben" werden,
bitten wir Sie auch im Interesse der Künstlerinnen und Künstler Ihre Tickets zu
behalten. Sie gelten auch für den neuen Termin. Neue Termine sind aber derzeit faktisch nicht sicher zu planen und einfach zu finden, da wir immer noch über Prognosen und Tendenzen sprechen. Wir alle sind eben erst in ein paar Wochen schlauer, wie sich die Corona-Zwangspause entwickelt.

Musik und Kultur sind ein Privileg, das wir genießen dürfen und auch in Zukunft genießen wollen. Die Zwangspause trifft die Musik-, Kultur- und Kreativwirtschaft durch Veranstaltungsabsagen, Auftragsstornierungen, Einnahmeausfälle aus Ticketverkäufen sehr. Unterstützen Sie daher bitte die Künstlerinnen und Künstler indem Sie Ihre Tickets behalten. Diese gelten natürlich auch für den neuen Termin. Sollte der Ersatztermin dann je doch nicht von Ihnen besucht werden können, werden wir Ihnen auch später noch die Rückgabe der Tickets ermöglichen.

Ersatztermine geben wir bekannt, sobald wir verlässlich planen können.

Falls Sie dennoch Tickets für verschobene Veranstaltungen im März und April zurückgeben wollen, tun wir das natürlich.

Da wir den Publikumsverkehr bei der Stadtverwaltung auf einen Bestellbetrieb umgestellt haben, gibt es aber die Möglichkeit, dass Sie uns Ihr bei der Stadtverwaltung erworbenes Ticket per Post zurücksenden oder in den Rathausbriefkasten einwerfen. Bitte vergessen Sie nicht die Rechnung beizufügen, oder wenn Sie diese nicht mehr auffinden können, geben Sie Ihren Namen, Anschrift, Kontaktdaten und die Bankverbindung an. Wir erstatten Ihnen die Ticketkosten dann auf Ihr Konto.

Wenn Sie Ihr Ticket an einer anderen Vorverkaufsstelle erworben haben, informieren Sie sich bitte dort über den Ablauf der Rückgabe.

Aber nochmals der Appell an Sie: Wenn immer möglich, warten Sie mit der Rückgabe ab und unterstützen Sie die Kulturschaffenden.

Trotz verschobener Veranstaltungen wollen wir auch eine positive Prognose für die Zukunft abgeben:

Wir dürfen die Kultur als Hoffnung auf bessere Zeiten im Auge behalten. Die Saison 2020/21 „steht“, und wir arbeiten nach wie vor an den Verträgen für Vicky Leandros, die Württemberger Philharmoniker, das Musical „Acht Frauen“ und vieles, vieles mehr.

Schließung der Stadtbücherei / Bücherbringservice (16. März 2020)

Das Land Baden-Württemberg hat mit Verfügung vom 16.03.2020 unter anderem auch den Betrieb von öffentlichen Bibliotheken untersagt. Die Stadtbücherei Trossingen ist deshalb bis auf weiteres geschlossen.

Das Team der Stadtbücherei bietet aber während der Dauer der Schließung bis auf weiteres folgenden Service an:

Damit Sie nicht komplett auf Ihre liebgewonnene Literatur verzichten müssen, bieten wir Ihnen einen Lieferservice an.

Und so geht´s:

  • Sie bestellen die Titel, die Sie gerne lesen möchten.
    - Per Mail unter stadtbuecherei(@)trossingen.de (Beste Lösung, kann von uns ausgedruckt werden und zum „kommissionieren“ Ihrer Titel verwendet werden).
    - Per Telefon unter Telefonnummer: 07425 331 3380 (Geht nur, wenn wir da sind. Wir haben keinen Anrufbeantworter).
  • Bitte geben Sie dabei auch immer gleich Ihre Lesernummer an (diese steht unter dem Barcode auf Ihrem Leseausweis).
  • Wir stellen Ihre Auswahl zusammen.
  • Wir fahren Ihnen Ihre Auswahl nach Hause und nehmen ausgelesene Bücher auch gerne wieder mit zurück.
  • Wir rufen vorher an.
  • Wir klingeln, halten Abstand und überzeugen uns davon, dass Sie Ihre Auswahl in Empfang nehmen.

Einschränkungen:

  • Wir werden selbstverständlich versuchen, Ihre Auswahl vollständig zusammen zu stellen.
  • Es kann natürlich sein, dass uns das nicht gelingt, da ein anderer Leser unter Umständen schneller ist. Da ändert sich quasi nichts im Vergleich zu Ihrem persönlichen Besuch in der Bücherei.
  • Wir wissen nicht, wie lange diese Situation anhalten wird, respektive wie gut wir die Leistung des Lieferservices aufrecht halten werden können.
  • Wir werden unser Möglichstes tun, Ihnen diese unangenehme Zeit so angenehm wie möglich zu gestalten.

Viele Grüße aus den hellen Räumen der Bücherei,
Ihr Bücherei-Team!

Schließung der Kindergärten und –krippen / Elternbeiträge (18. März 2020)

Mitteilung der Stadt Trossingen vom 18.03.2020

Das Land Baden-Württemberg hat durch die Verordnung der Landesregierung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Virus SARS-Cov-2 (Corona-Verordnung –CoronaVO) bis einschließlich 19. April 2020 den Betrieb von Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflege untersagt. Seit Dienstag, 17.03.2020 sind deshalb alle unsere Kinderkrippen und Kindergärten geschlossen.

Gleichzeitig hat das Land angeordnet, dass die Kindergärten und – krippen eine Notfallbetreuung für Kinder sicherstellen müssen, deren Eltern in der kritischen Infrastruktur arbeiten und ihre Kinder deshalb nicht betreuen können. Auch sollen diese Kinder grundsätzlich in derjenigen Einrichtung eine Notfallbetreuung erhalten, in der sie auch sonst betreut werden.

Dies bedeutet, dass, wenn auch eingeschränkt, der Betrieb der Einrichtungen zumindest in Grundzügen aufrechterhalten werden muss, da im Vorfeld nicht bekannt ist, welche Kinder aus welchen Einrichtungen zur Notfallbetreuung kommen.

Trotz der Schließung der Einrichtungen fallen für Träger und Stadt keine verringerten Ausgaben an, sondern die laufenden Kosten bleiben weitgehend die gleichen. Dies deshalb, weil die Beschäftigten in den Kindertageseinrichtungen auch während der Zeit der Schließung ihren Anspruch auf Arbeitsentgelt behalten. Da der Bedarf an Notfallbetreuung aber bislang noch sehr eingeschränkt ist, hat die Stadt Trossingen die Träger der hiesigen Kinderbetreuungseinrichtungen gebeten zu prüfen, ob sie nicht angesichts des stark eingeschränkten Arbeitsanfalls bei der Agentur für Arbeit Kurzarbeit anmelden und so eine finanzielle Entlastung des Trägers und damit auch der Stadt erreichen können.
Ob das gelingt, ist aktuell noch offen.

Die laufenden Elternbeiträge sind, so wie sich die Rechtslage momentan aus Sicht der Stadt darstellt, vertraglich zwischen Eltern und Träger vereinbart und laufen deshalb auch während der Zeit der Schließung weiter. Dies deshalb, da die Schließung aufgrund der Untersagung des Weiterbetriebs durch das Land erfolgte, und nicht im Ermessen der Träger lag.

Ob Eltern Ansprüche gegenüber dem Land auf eine Rückerstattung der laufenden Elternbeiträge während der Zeit der Schließung haben, oder ob die Stadt den Eltern gegebenenfalls die Elternbeiträge für den Zeitraum der Schließung kulanzhalber erstatten wird, muss noch geklärt werden.

Wir halten Sie hierzu auf dem Laufenden.

Kinderbetreuung in Notfällen (18. März 2020)

Die von der Regierung des Landes Baden-Württemberg ausgesprochene Schließung aller Schulen und Kindertageseinrichtungen im ganzen Land hat den Sinn, mögliche Übertragungswege des Corona-Virus abzuschneiden. Gruppenansammlungen von Menschen sollen vermieden werden. Kinder sollen soweit wie möglich zuhause bleiben und Begegnungen in Gruppen mit anderen einschränken, um ein Weitertragen des Virus zu erschweren.

Eine Notfallbetreuung von Kindern, die zwangsläufig in Gruppen erfolgen würde, soll deshalb auch nur in absoluten Ausnahmefällen erfolgen, Vorrang hat die Betreuung zuhause.

Natürlich gibt es bestimmte Berufsgruppen, die gerade in Krisenzeiten besonders benötigt werden, wie medizinisches Personal, Pflegekräfte und auch Polizisten und andere Personen, die für die Aufrechterhaltung des öffentlichen Lebens unverzichtbar sind. Nicht immer haben diese Personen die Möglichkeit, ihre Kinder während der Schließung der Schulen und Kindertageseinrichtungen in der Familie betreut zu wissen, vor allem dann, wenn beide Elternteile in kritischer Infrastruktur beschäftigt sind.

Aus diesem Grund plant die Stadt Trossingen, ab Dienstag, 17.03.2020 während der üblichen Zeiten bis auf weiteres eine Notfallbetreuung anzubieten.

Um den Sinn der Schließung der Schulen und Kindergärten nicht zu konterkarieren, wird sich diese allerdings auf absolute Notfälle beschränken! Das Angebot wird sich auch nur an Kinder im Kindergarten- und Grundschulalter aus Trossingen richten. Für alle anderen Kinder bittet die Stadt, eigeninitiativ Betreuungsmöglichkeiten zu suchen.

Um den konkreten Bedarf abschätzen zu können, bittet die Stadt darum, dass sich Eltern, die für Ihre Kinder eine Notfallbetreuung benötigen, frühzeitig telefonisch oder per Mail beim Bürgerbüro melden.

Bitte nennen Sie uns dazu

  • Name und Alter des Kindes
  • Ihre Kontaktdaten
  • den bisherigen Betreuungsort bzw. die Schule des Kindes
  • die gewünschten Betreuungszeiten
  • Ihren Beruf und ggf. den Ihres Partners / Ihrer Partnerin im Haushalt
  • Bitte begründen Sie uns kurz, weshalb eine Betreuung des Kindes zuhause nicht möglich ist.

Wir werden, wenn ein dringender Bedarf vorliegt, unser möglichstes tun, um gemeinsam mit Ihnen eine Lösung zu finden!

Bitte richten Sie Ihre Bedarfsmitteilung für eine Kinder-Notfallbetreuung an:

Stadtverwaltung Trossingen - Bürgerbüro

Telefonnummer:Telefonnummer: 07425 25-0

stadt(@)trossingen.de

Wir werden uns dann zeitnah mit Ihnen in Verbindung setzen.

Schließung öffentlicher Einrichtungen und Erreichbarkeit der Stadtverwaltung (17. März 2020)

Mitteilung der Stadt Trossingen vom 17.03.2020

Die Landesregierung hat am Montag, 16.03.2020 eine Verordnung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Virus SARS-Cov-2 (umgangssprachlich „Corona-Virus“) erlassen.

Um die Ausbreitung weiter zu erschweren, sind ab sofort auch sämtliche städtischen Einrichtungen geschlossen. Außerdem sind sämtliche öffentliche und private Versammlungen untersagt.

Ob Museen, Konzerthaus, Stadtbücherei oder Sporthallen – sämtliche städtischen Einrichtungen sind ab sofort für den Publikumsverkehr geschlossen und stehen nicht mehr für Veranstaltungen, Trainings- und Probebetrieb zur Verfügung. Damit reagiert die Stadt auf die Aufforderung, soziale Kontakt aktuell, wenn möglich zu vermeiden.
Das Rathaus hat die Erreichbarkeit erweitert und ist nun zu folgenden Zeiten telefonisch, per Mail oder Fax erreichbar:

Rathaus
Montag: 8:00 bis 12:00 Uhr und 14:00 bis 16:00 Uhr
Dienstag: 8:00 bis 12:00 Uhr und 14:00 bis 16:00 Uhr
Mittwoch: 8:00 bis 12:00 Uhr und 14:00 bis 16:00 Uhr
Donnerstag: 8:00 bis 12:00 Uhr und 14:00 bis 18:00 Uhr
Freitag: 8:00 bis 12:30 Uhr

Bürgerbüro
Montag: 8:00 bis 12:30 Uhr und 13:30 bis 16:00 Uhr
Dienstag: 8:00 bis 12:30 Uhr und 13:30 bis 16:00 Uhr
Mittwoch: 8:00 bis 12:30 Uhr und 14:00 bis 16:00 Uhr
Donnerstag: 8:00 bis 12:30 Uhr und 13:30 bis 18:00 Uhr
Freitag: 8:00 bis 13:00 Uhr

Wir sind weiterhin Dienstleister für unsere Bürgerinnen und Bürger und bedanken uns für das Verständnis, dass wir bis auf weiteres vorrangig nur per Telefon und EMail erreichbar sind. Die  Kontaktdaten der jeweils zuständigen Mitarbeiter finden Sie hier.

Publikumsverkehr kann nur nach vorheriger Terminvereinbarung stattfinden. Nur in dringenden und unaufschiebbaren Angelegenheiten sind Termine möglich. So sollen auf der einen Seite die Besucher und auf der anderen Seite das eigene Personal geschützt werden.

Leider hat der Corona-Virus auch Auswirkungen auf sehr persönliche und sensible Anlässe:
Der Teilnehmerkreis bei Beerdigungen soll auf den engsten Kreis der Familie beschränkt bleiben. Auch hier greift die Regelung des Versammlungsverbots. Grundsätzlich sollen standesamtliche Eheschließungen verschoben werden. Bei unaufschiebbaren Trauungen werden nur noch bis zu 10 Personen zugelassen.

Weiterhin geöffnet hat der Wochenmarkt, da er der Grundversorgung der Bevölkerung dient. Die Stadtbücherei bietet einen Lieferservice an.

Informationen veröffentlichen wir laufend im Mitteilungsblatt und natürlich über die städtische Homepage. Auch die Tagespresse berichtet regelmäßig über Neuigkeiten bei der Stadtverwaltung. Wir werden hier auch eine Liste der am häufigsten gestellten Fragen (FAQ) veröffentlichen, so dass Sie jederzeit nachlesbar sind.

Bleiben Sie achtsam und gesund!